Sakramentshäuschen

Bei dem in die Wand des Chorraums eingelassenen Sakramentshäuschen handelt es sich um den Ort, an dem in katholischer Zeit das gewandelte Brot (Leib Christi) aufbewahrt wurde. Aufgrund des nach der Reformation veränderten Eucharistieverständnisses verlor das Sakramentshäuschen seine Funktion. Seine äußere Erscheinung erhielt es um 1900. In seinem Inneren hat sich der ursprüngliche Zustan mitangedeuteten Gewölberippen weitestgehend erhalten.

Zur Erinnerung an die ursprüngliche Funktion als Tabernakel wurde in Folge der Kirchenrenovierung 2006 die seitherige Holztür durch eine transparente Tür ersetzt, durch die man zwei Abendmahlskelche erkennen kann.